Donnerstag nachmittag, schnell die beste Freundin eingepackt, in die Innenstadt durch einen Laden nach dem anderen gehetzt und überall die gleiche Antwort: „Ein Abendkleid haben wir leider nicht mehr, zumindest nicht mehr viele, da haben alle schon für den Abiball eingekauft!“. So sollte der Einkauf für einen der wichtigsten Abende im Leben einer Gymnasiastin nicht aussehen. Die Wahl eines Abendkleides für den Abiball muss wohl überlegt sein, schließlich möchte man richtig glänzen und zwar nicht gezwungenermaßen, aber zumindest so ein bisschen, den anderen die Schau stehlen.
Vor allem aber will dieser Abend und damit das bestandene Abitur im perfekten Abendkleid so richtig gefeiert werden. Verschiedene Auswahlkriterien sind dafür unumgehbar: in welchen Schuhen kann ich den Abend tanzend überstehen? Ist mein Abendkleid bequem genug, um zu gehen, stehen, tanzen und während langweiliger Reden auch länger zu sitzen? Oder ist mir perfekter Look wichtiger als Flexibilität? Will ich ein Abendkleid, dass wie ein Hochzeitskleid nach diesem Abend nur noch im Schrank hängt, oder soll es leger genug sein, dass ich es auch zu weniger feinen Anlässen noch tragen kann? Welches Budget habe ich mir vorgenommen, wie viel kann ich insgesamt ausgeben, wenn ich Kosten für Schuhe und Accessoires schon abziehe? Fragen über Fragen, am Ende interessiert jedoch eh nur, in welchem Stil ich mich wirklich wohl fühle, schließlich muss ich mich vor meistens mehr als 200 Menschen auf eine Bühne stellen und mein Zeugnis entgegen nehmen.
Stil kann auch von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich ausgelegt werden. Im trendigen Berlin schmeißen sich Mädels gern in Mode aus allen Jahrzehnten und mixen ihren eigenen, individuellen Stil mit ihrem Abendkleid. Dafür durchforsten sie lange sämtliche Second-Hand-Läden Berlins. In München dagegen muss es ein exklusives Abendkleid von Münchner Designern oder auch direkt aus Paris sein, die man in der Hohenzollernstraße findet, zum Beispiel über die Website www.ganz-muenchen.de. Die Hamburgerin findet sich dazwischen: Individualität, aber extrem stilvoll ausgewählt ist ihr Motto. Klassische einheitliche Farben, die die Eleganz der Hafenstadt betonen, statt quietsch vergnügtes Bunt. Nicht nur ein ausgefallenes Abendkleid, sondern speziell Abiballkleider und viele weitere bietet www.lamoda-hamburg.de.
Ist das Abendkleid erst einmal gewählt, fällt die größte Last schon von den Schultern. Jetzt müssen aber noch Schuhe, Schmuck und Tasche ausgewählt werden! Und sollte es im Juli doch einmal kühler werden, darf man auch ein kleines Jäckchen nicht vergessen. Bei der Wahl der Schuhe ist einem eigentlich jegliche Auswahl gelassen, Hauptsache ist nur, dass das Abendkleid auf keinen Fall am Boden schleift. Hohe Schuhe bringen natürlich automatisch den erwünschten eleganten Look und können notfalls mit Ballen- und Fersenpads bequemer gemacht werden, schließlich will die ganze Klasse danach oft noch weiter feiern gehen. Aber auch Ballerinas können zu romantischen Kleidern sehr schick aussehen, vor allem wenn man eine weniger pompöse Variante bevorzugt. Stiefel, egal ob hoch oder flach, würden wohl in großen Sälen zu warm werden und zum Abendkleid einen oft erwünschten, aber zu extremen Stilbruch darstellen.
Die Tasche muss vor allem farblich abgestimmt sein und so klein wie möglich! Einmal wird man schließlich beim Tanzen nie so herumgewirbelt wie beim Standardtanz (damit das Abendkleid schön schwingt) und zu einem eleganten Anlass machen Shopper-Bags einfach keine gute Figur (notfalls nötigen Krimskrams den Eltern in die Tasche stecken!). Der Schmuck gleicht sich dem Abendkleid an: auffälliges Abendkleid – schlichter Schmuck, schlichtes Abendkleid – Eyecatcher-Accessoires. Nun noch kurz einen Termin beim Friseur ausgemacht – und der Abend wird einer der schönsten und unvergesslichsten des Lebens.